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Das Institut für Anorganische Chemie


Institut für Anorganische Chemie

Das Institut für Anorganische Chemie ist in zwei Gebäuden auf dem Vorderen Königshügel untergebracht, die in den Fünfziger Jahren errichtet worden sind. Mit dem Institut für Organische Chemie ist es durch einen Zwischenbau verbunden, der den großen Chemiehörsaal AOC und die Fachbibliothek Chemie beherbergt. Das Hauptgebüude des Instituts wurde in den Jahren 2002 bis 2005 durchgreifend saniert.

Das Institut besteht aus drei Lehrstühlen und zwei Lehr- und Forschungsgebieten. Es verfügt über eine sehr gute Infrastruktur. Die Ausstattung im Bereich der instrumentellen Analytik ist hervorragend und läßt besonders im Bereich der strukturanalytischen und strukturchemischen Methoden kaum Wünsche offen. Dazu kommen leistungsfähige Werkstätten (Mechanische Werkstatt, Elektrische und elektronische Werkstatt, Glasbläserei). Die Studierenden der Chemie haben ganztägig freien Zugang zu einem Rechner-Pool mit 16 Arbeitsplätzen.

Einige Einrichtungen werden in enger Zusammenarbeit mit Nachbarinstituen betrieben. Dazu gehören die Fachbibliothek Chemie, die Arbeitsgemeinschaft für Kristallographie und Strukturchemie (AKS) und das Gemeinschaftslaboratorium für Massenspektroskopie.

Informationen über den Lehrkörper, die Arbeitskreise und die Forschungsgebiete finden Sie über das Stichwort Lehrkörper.

Geschichte


Im Gründungsjahr unserer Hochschule, 1870, wurde zunüchst ein Ordinariat für Reine Chemie eingerichtet, welches Hans Heinrich Landolt, der Herausgeber des Handbuchs Landolt-Börnstein und der Entdecker der Landoltschen Zeitreaktion, bis 1880 innehatte. Dazu kam 1872 ein Ordinariat für Technische Chemie. Das Ordinariat für Reine Chemie wurde anläßlich der Nachfolge von Landolt in ein Ordinariat für Organische Chemie und eines für Unorganische Chemie aufgeteilt, welche die Grundsteine für die heutigen Institute für Anorganische Chemie und für Organische Chemie legten. Der erste Ordinarius für Unorganische Chemie, Alexander Classen, ein Mitbegründer der Elektrochemie, veranlaßte 1895 die Umbenennung des Ordinariats für Unorganische Chemie in Ordinariat für Anorganische Chemie und Elektrochemie.

Nachfolger von H. H. Landolt waren: Alfred Benrath (1920-1945) mit Beiträgen zur Chemie von Salzpaaren, Robert Schwarz (1949-1957), der sich der Molekülchemie der Nichtmetalle, insbesondere des Siliciums, zuwandte, und Martin Schmeißer (1957-1968) mit Schwerpunkten in der Stickstoff- und Halogenchemie. Ab 1958 gab es ferner ein Extraordinariat mit Ulrich Wannagat (1958-1959), Klaus Brodersen (1961-1964) und Erwin Hengge (1965-1966).

Forschung und Lehre in den letzten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts waren durch die Inhaber dreier Parallellehrstühle geprägt: Peter Paetzold (1968-2000), Ulrich Simon (ab 2000), Welf Bronger (1969-1997), Richard Dronskowski (ab 1997) , Gerhard E. Herberich (1973-2002), Jun Okuda (ab 2003) und P. Paetzold vertrat die Hauptgruppenchemie und leistete Pionierarbeit auf dem Gebiet der ungesättigten Verbindungen des zweifach koordinierten Bors und der Käfigverbindungen des fünf- und sechsfach koordinierten Bors. W. Bronger setzte als Festkürperchemiker Meilensteine bei Synthese, Struktur und Magnetismus ternärer Sulfide und Hydride. G. E. Herberich brachte die metallorganische Komplexchemie ein und wirkte prägend im Gebiet der ungesättigten Organoborane und ihrer übergangsmetall-Komplexe. Dazu kamen in ähnlicher Breite Lehr- und Forschunsgebiete, vertreten durch Annelore Küster-Pflugmacher (1961-1981), Peter Sartori (1969-1973, danach Universität-Gesamthochschule Duisburg), Herbert Jacobs (1973-1983, danach Universität Dortmund), Peter Laur (1975-1999), Wolfgang Kläui (1982-1991, danach Universität Düsseldorf), Heiko Lueken (1984-2007), Albrecht Salzer (ab 1992) und Paul Kögerler (ab 2007).
Die thematische Breite der Forschungsgebiete spiegelte sich wider in einem aktuellen und vielseitigen Angebot von Lehrveranstaltungen.


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